Ihre Meinung zählt – gemeinsam gestalten
Vorgehen
Die Talachse lebt davon, dass viele Perspektiven zusammenkommen. Wir hören zu, beantworten Fragen und erklären jeden Schritt.
Phasen des Projekts
Vorgehen
Der Prozess beinhaltet eine genaue Betrachtung und Auseinandersetzung mit dem Eitorfer Stadtgebiet und beginnt mit der Analyse und Bewertung der aktuellen räumlichen und funktionalen Situation entlang der Talachse. Darauf aufbauend werden ein Leitbild sowie zentrale Entwicklungsziele in einem gemeinsamen Prozess erarbeitet.
Dieser bilden die Grundlage für einen Rahmenplan, der Handlungsfelder, räumliche Schwerpunkte und konkrete Entwicklungsmaßnahmen definiert. Hierbei erfolgt auch eine vertiefende städtebauliche Betrachtung gemeinsam ausgewählter Vertiefungsräume. Die Ergebnisse werden abschließend in einem Gesamtkonzept zusammengeführt, welches als strategische Grundlage für weitere Planungen und Projekte dient.
Phase 1 – Analyse und Bewertung der Ausgangslage
In der Phase Analyse und Bewertung der Talachse werden die wesentlichen Aspekte für die künftige Entwicklung Eitorfs untersucht und bewertet. Neben den Themen Stadt- und Nutzungsstruktur, Wohnen und Arbeiten sowie Mobilität sind dies die Aspekte Bildung, Tourismus, Freizeit und Erholung.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse und Bewertung ausgewählter Transformationsräume, die eine besonders prägende Rolle für die zukünftige Entwicklung Eitorfs einnehmen. Die Erfassung von Restriktionen, bestehenden Nutzungsansätzen sowie potenziellen Entwicklungsmöglichkeiten, sowohl für den gesamten Talraum als auch für die einzelnen Transformationsflächen, bildet die fachliche Grundlage für das Strukturkonzept.
Insgesamt dient die erste Phase als gemeinsame Wissensbasis für alle Beteiligten und als Einstieg in die weiteren fachlichen und politischen Diskussionen.
Phase 2 – Leitbild, Ziele und Entwicklungsleitlinien
Auf Grundlage der Ergebnisse aus der Bestandsanalyse, der Überprüfung vorhandener Konzepte sowie der begleitenden Beteiligung wird eine gemeinsame Zielrichtung für die Entwicklung der Talachse erarbeitet. Diese umfasst ein übergeordnetes, auch räumlich verortetes Leitbild, strategische Entwicklungsziele sowie konkrete Zielsetzungen für einzelne Handlungsfelder.
Zur weiteren Ausgestaltung werden unterschiedliche Entwicklungsszenarien entwickelt und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung diskutiert. Die Szenarien legen keine endgültige Entwicklung fest, sondern zeigen verschiedene Möglichkeiten auf, wie sich die Talachse künftig entwickeln kann. Sie machen Chancen und Herausforderungen sichtbar und helfen dabei, gemeinsame Vorstellungen, Wünsche und Ziele herauszuarbeiten, die im weiteren Planungsprozess vertieft werden.
Phase 3 – Entwicklungskonzept
Im nächsten Schritt wird auf Grundlage der identifizierten Entwicklungsmöglichkeiten und Leitziele ein Strukturkonzept für die gesamte Talachse erarbeitet. Dabei werden räumliche, funktionale, wirtschaftliche und verkehrliche Aspekte miteinander verknüpft. Das Strukturkonzept stellt die langfristige Entwicklung der Talachse dar und macht mögliche Synergieeffekte zukünftiger Nutzungen sichtbar.
Damit das städtebauliche Strukturkonzept als umsetzungsorientiertes Instrument wirksam wird, sollen konkrete Maßnahmen definiert werden, die einen klaren Impuls für die angestrebte Entwicklung der Talachse geben. In Phase 3 werden auf Basis der in Phase 2 erarbeiteten Ziele und Handlungsfelder realisierbare, lösungsorientierte Ansätze formuliert. Hierzu gehören Impulsmaßnahmen als prioritäre Schlüsselprojekte sowie flankierende Maßnahmen zur Unterstützung dieser Impulse. Die gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen werden abschließend räumlich im städtebaulichen Strukturkonzept verortet.
Phase 4 – Szenarien, Empfehlungen und Umsetzungsperspektive
Städtebauliche Vertiefungen sind bei räumlich wirksamen Maßnahmen ein zentrales Instrument zur Konkretisierung und Überprüfung von Entwicklungsideen. Sie erfolgen in Form sogenannter Lupenräume, in denen ausgewählte Teilbereiche der Talachse Eitorf vertieft untersucht und mittels städtebaulicher Testentwürfe ausgearbeitet werden. Ziel dieser Vertiefungen ist es, insbesondere für die zentralen Transformationsbereiche räumliche, funktionale und gestalterische Perspektiven aufzuzeigen und eine fundierte Grundlage für weitere planerische Entscheidungen und Umsetzungsschritte zu schaffen.
Phase 5 – Abschluss
Phase 5 dient der Zusammenführung und Finalisierung der in den vorangegangenen Phasen im Dialog erarbeiteten Zielvorstellungen und Maßnahmen. Die abgestimmten Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht dokumentiert und durch Umsetzungsempfehlungen ergänzt, die sowohl eine Priorisierung der Maßnahmen als auch Vorschläge zur zeitlichen und organisatorischen Umsetzung des Strukturkonzepts enthalten.
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